Lisa-Marie Schmitz

Energie statt Dauerbetrieb: Wie Leistung wirklich hält

08. April 2026 · von Lisa-Marie Schmitz · ca. 2 Min. Lesezeit

Leistungsfähigkeit ohne Auszubrennen braucht mehr als Durchhalten.

Dieser Artikel geht zwei Fragen nach: Wie baust du Routinen, die wirklich aufladen – und was der Unterschied zwischen Druck und Flow ist.

Lisa-Marie sitzt in einem braunen Blazer auf der Fensterbank vor einem offenen Fenster und blickt zur Seite. Auf dem Bild steht: Deine Energiequellen kennen und nutzen.

Wie baue ich Routinen, die wirklich aufladen?

Lädst du deine Energie bewusst regelmäßig auf – oder hoffst du noch vergeblich, dass der Kaffee es schon irgendwie regelt?

Viele Leistungsträger:innen funktionieren im Alltag einfach weiter, bis die Energie plötzlich weg ist. Wir merken oft erst zu spät, dass unsere Batterien leer sind – und wissen dann nicht, wie wir sie schnell wieder aufladen können.

Dabei können schon kleine Dinge helfen, die Batterie kontinuierlich aufzuladen – nicht erst bei 1 % Akku. Wenn wir wissen, was uns gut tut, und wir uns dafür auch Zeit nehmen.

Erste Schritte:

  1. Kenne deine persönlichen Energiequellen: Woran hast du Freude? Was tut dir gut? Wann kannst du den Kopf abschalten?

  2. Baue kleine Routinen fest in deinen (Berufs-)Alltag ein – basierend auf genau diesen Energiequellen.

Ein Beispiel: Du ziehst Energie aus Ruhe, Bewegung, frischer Luft und Musik. Dann kann eine feste Routine helfen: 10 Minuten Spaziergang alleine draußen nach der Mittagspause – mit deiner Lieblingsplaylist (gleich mehrere Energiequellen aktiviert).

Klingt simpel – wirkt, wenn du es wirklich machst. Wichtig ist hier, nicht nur zu planen, sondernauch umzusetzen. Starte mit Mini-Routinen, die zu dir passen und nachhaltig umsetzbar sind. Und du wirst merken, dass es auch einen positiven Einfluss auf deine Leistungsfähigkeit hat.

Impuls an dich: Welche kleine Routine aktiviert bei dir im Alltag neue Energie?

Was ist der Unterschied zwischen Druck und Flow?

Wir reden viel über Produktivität. Aber kaum über das, was Produktivität wirklich antreibt: Energie. Nicht im spirituellen Sinne. Sondern knallhart pragmatisch.

Wer kennt seine Energiequellen? Und wer nutzt sie für seine Leistungsfähigkeit?

Ohne Energieorientierung passiert folgendes:

→ Menschen sind beschäftigt – aber nicht wirksam
→ Output ist da – aber Qualität und Kreativität leiden
→ Burnout schleicht sich nicht ein – er wird systematisch aufgebaut
→ Teams laufen auf Reserve – gerade wenn Transformation volle Kraft bräuchte

Und genau das ist die Ironie: Je höher der Veränderungsdruck, desto mehr braucht es Energie – und desto weniger wird darauf geachtet.

Wenn Energieorientierung aktiv als Hebel genutzt wird…

→ …entsteht echter Leistungsflow – kein Durchhalten, sondern Können
→ …ist Hochleistung nachhaltig, nicht gesundheitsschädlich
→ …können Menschen und Teams auch in Phasen hoher Dynamik ihr Bestes geben

Leistungsstärke entsteht nicht durch mehr Druck. Sondern durch mehr Bewusstsein für die eigene Energie – und die Energie im Team.

Frage an dich: Wie gehst du mit deiner Energie um – und wie thematisierst du das in deinem Team?

Lisa-Marie Schmitz

Lisa-Marie Schmitz

Lisa-Marie Schmitz ist zertifizierter & professionell ausgebildeter Coach & strategische Sparringspartnerin. Sie begleitet ihre Klient:innen in einem effizienten Coaching Prozess dabei, bewusst und sich gut anfühlende Entscheidungen zu treffen und umzusetzen – beruflich und privat. Sie arbeitet vor allem mit Führungskräften, Mitarbeitenden und Privatpersonen zusammen.

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