Hier spielt das Phänomen "Decision Fatigue" mit rein: Je mehr Entscheidungen wir treffen, desto schlechter werden sie im Laufe des Tages – oder wir neigen dann dazu, lieber gar keine mehr zu treffen. Unser System wählt dann die bequemste Option oder bleibt im Status quo.
Für deinen Alltag kann helfen:
→ Automatisiere kleine To Dos, wo es geht, in dem du Routinen aufbaust.
→ Triff Mini-Entscheidungen nicht dreimal, sondern einmal.
Und für die großen Fragen:
→ Leg sie bewusst in deine „helle Zeit" mit vollem Akku (oft vormittags)
→ Block dir 60–90 Minuten ungestörten Denkraum nur für dich
→ Es kann auch helfen, hier bewusst mit jemandem zu sprechen, der dich professionell durch den Denkprozess begleitet, damit du zu deiner Entscheidung kommst
Oft liegt der Unterschied nicht im Ob, sondern im Wie und Wann du entscheiden willst.
Frage an dich: Wann am Tag triffst du erfahrungsgemäß deine besten Entscheidungen? Und nutzt du diese Zeit schon bewusst?


